07.04.2019 In einer Woche bin ich schon wieder in Deutschland. Mit dem Filmemacher Aleks und seiner Mitarbeiterin Marina. Die kann ganz gut Englisch, was die Reise erleichtern wird. Leider mussten der Produzent und noch ein Mitarbeiter wegen Reisepassgründen auch von dem Unternehmen absehen. Ich bin nervös, doch nicht wegen der Reise oder, daß das irgendwie stressig werden könnte, es ist einzig, daß ich von Sergey Malenko keine mich beruhigenden Signale bekommen habe, daß die Sache nicht schon wieder so verläppert wie mit dem freundlichen Dumaabgeordneten, der was versprach und nie mehr von sich hören ließ oder das sonstige Gewoge von Ankündigungen, das kurz aufgischtet und dann im Sande der Gleichgültigkeit versickert. Wie geht man in so einer Umgebung wie hier mit dem Drang nach einem Frühjahrsputz praktisch um? Ich habe also in den Teich ein Loch geschlagen. Das dauert, wie mehrfach schon erwähnt, bei dem einen halben Meter dicken Eis mit einer massiven Brechstange etwa zwei Stunden. Dann habe ich die sicherlich handgewebten vielleicht fünf Meter langen Teppichläufer, meterbreit, zum Teich und durch das Eisloch in das Wasser gestopft und mit Hilfe einer Dachlatte die Läufer dann ausgiebig unter dem Eis hin- und hergerührt. Eigentlich wie ein Kind beim Spielen. Das war klasse. Und man sieht den Erfolg schon. Der erste der drei Läufer ist wieder trocken und auf seinem Platz. Das wäre eigentlich auch eine schöne Filmszene. In dieser wunderschönen stillen Waldlandschaft auf dem Eise hin- und herwankend, frohgemut, der Himmel tiefblau und unendlich weit und erhaben.

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